mdlite: Diesmal weniger, bitte
Vor einer Weile habe ich hier stolz meinen Markdown-Editor mark vorgestellt. Er kann viel. Er kann, wie ich inzwischen weiß, zu viel.
GitHub-Anbindung? Nie gebraucht. Offline-Modus als PWA? Klang super, führte aber vor allem dazu, dass der Editor sich so hartnäckig selbst cachte, dass ich einen eigenen Menüpunkt einbauen musste, nur um Updates zu erzwingen. Ein Help-Menü-Eintrag, der erklärt, wie man die App aktualisiert – spätestens da sollte man ins Grübeln kommen. Dazu CodeMirror mit über 30 Themes, PDF- und docx-Export, ein Markdown-Linter. Alles solide gebaut. Alles ungenutzt.
Die Lektion: Ich hatte Bedarfe adressiert, die es nicht gab.
Also Neuanfang. mdlite macht genau das, was ich beim Schreiben tatsächlich brauche: links Markdown tippen, rechts Live-Vorschau. Tabs, denen man per Doppelklick eigene Namen gibt. Ein kleiner Frontmatter-Editor. Speichern und Öffnen als .md, Export als HTML – fertig. Kein Login, kein Server, alles bleibt im Browser und ist beim nächsten Besuch noch da.
Das Ganze sind rund 29 kB JavaScript, gebaut mit Claude nach einem Design aus Claude Design. Der Code liegt auf GitHub .
Probier’s aus: mdlite.martuni.de – und falls dir ein Feature fehlt: Vielleicht ist das Absicht. 😉
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